Gruppentherapie

In der Praxis werden psychodynamisch orientierte Gruppen für Patienten mit unterschiedlichen Problemlagen angeboten. Sie bieten eine gute Möglichkeit, an Beziehungsproblemen und Schwierigkeiten im Umgang mit sich selbst zu arbeiten. Die Teilnehmer bringen unterschiedliche Perspektiven und Anregungen ein und helfen mit, Fragestellungen zu bearbeiten. Dies kann vertieft werden durch szenische Aufstellungen und kreative Medien. Damit bietet die Gruppe Möglichkeiten, die über die einer Einzeltherapie hinausgehen. Dafür, dass dies nicht in eine negative Richtung gehen kann, sorgen verbindliche Regeln und die professionelle Leitung. Die Gruppen sind relativ geschlossen, d.h. es werden nur zu bestimmten Zeitpunkte neue Teilnehmer aufgenommen. Es wird auch darauf geachtet, dass die Teilnehmer altersmäßig und von den Themen her zueinander passen. Die Gruppen finden einmal wöchentlich über 90 Minuten statt. Sie bieten eine eigenständige Therapie, können aber ergänzt werden durch Einzelstunden. Eine Einzeltherapie kann auch nachfolgen. Ein Einstieg in eine Gruppe ist zu bestimmten Zeitpunkten und meist ohne längere Wartezeit möglich. Bei Bedarf können auch kleinere Gruppen für Patienten mit ähnlicher Symptomatik zusammengestellt werden, z.B. bei Angst- und Stresserkrankungen. Diese können parallel zu Einzeltherapie erfolgen oder dieser vorangehen (z.B. in der Wartezeit).

Die Teilnahme an einer Gruppentherapie wird von den Krankenkassen zu den gleichen Konditionen wie bei einer Einzeltherapie übernommen. Wenn Sie noch nicht in der Praxis in Behandlung waren, werden nach einem Erstgespräch zunächst weitere Einzelgespräche durchgeführt, in denen über die Gruppen informiert und geklärt wird, ob sie zur individuellen Psychotherapie sinnvoll ist. Danach gibt es die Möglichkeit, probeweise an einem Gruppentermin teilzunehmen. Dadurch kann auch ausgeschlossen werden, dass wider Willen Bekannte in der Gruppe sind. Dann entscheiden Sie, ob Sie weiter teilnehmen wollen. Falls Sie sich dagegen entscheiden, ist eine ausschließliche Einzeltherapie meist erst nach einer Wartezeit möglich.