Psychodynamische Psychotherapie

Mit Psychotherapie können psychische Störungen behandelt werden, die nicht direkter Ausdruck einer körperlichen Erkrankung sind. Die häufigsten psychischen Störungen, die ich in meiner Praxis behandele, sind Depressionen, Angst- und Panikattacken, psychosomatische Beschwerden, schwere Beziehungskonflikte und Traumafolgestörungen. Ich arbeite mit einem psychodynamisch-tiefenpsychologischen Ansatz, bei dem davon ausgegangen wird, dass bei einer Problematik unbewusste und nicht-bewusste psychische Kräfte beteiligt sind, die zunächst geklärt werden müssen, um sie beeinflussen und verändern zu können. Bei Bedarf werden übende Elemente einbezogen. Mein Hintergrund sind Ausbildungen in Psychoanalyse und weiteren tiefenpsychologisch orientierten Verfahren. Je nach der Problemlage arbeite ich mit unterschiedlichen therapeutischen Angeboten:

Akuttherapie zur Krisenintervention und Unterstützung in Lebenssituationen, die Psyche und Gesundheit akut beeinträchtigen.

Tiefenpsychologisch fundierte Therapie zur Behandlung von Störungen, die auf einen relativ klar beschreibbaren inneren Konflikt und/oder ein traumatisches Erleben zurückgehen und bei denen eine aktivere Vorgehensweise angebracht erscheint. Bei dieser wird oft zwischen Innenschau und Probehandeln in der Lebenssituation gewechselt. Die Stunden werden wöchentlich oder vierzehntägig durchgeführt.

Analytische Therapie zum intensiveren Durcharbeiten der persönlichen Entwicklung im Hinblick auf innere Konflikte und Defizitbereiche. Dazu ist eine bestimmte Regression notwendig, die die Erinnerung und ein differenzierteres Wahrnehmen von Gefühlen anregen soll. Um diese Regression zu fördern, wird die Therapie in der Regel mit zwei bis drei Stunden in der Woche durchgeführt.

Gruppentherapie wird in der Praxis in zweierlei Form angeboten: spezielle Gruppen als Ergänzung zu einer Einzeltherapie und eine fortlaufende Gruppe für verschiedene Problembereiche als eigenständige Therapieform. (Info)